Für wen unsere Beratung passt
Manche stehen ganz am Anfang: Sie möchten Roboter in ihrer Produktion einsetzen, wissen aber noch nicht, an welcher Stelle sich Automatisierung technisch und wirtschaftlich lohnt. Andere haben bereits Angebote von Herstellern oder Integratoren vor sich und wünschen sich eine neutrale, herstellerunabhängige Zweitmeinung.
In beiden Fällen sorgen wir für die technische Klarheit vor der Entscheidung — damit Sie teure Fehlinvestitionen vermeiden.
Das sollte auf Sie zutreffen
Ernsthafte Umsetzungsabsicht
Sie wollen Automatisierung wirklich angehen. Bei Ihnen steht am Ende eine Entscheidung an — nicht bloß der Wunsch, sich einmal zu informieren.
Investitionsbereitschaft
Sie sind bereit, in die passende Lösung zu investieren. Wenn die Beratung zeigt, dass sich eine Roboteranlage für Sie lohnt, wollen Sie diesen Schritt auch tatsächlich gehen.
Fokus auf Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit
Ihre zentrale Frage ist, ob sich Ihr Vorhaben technisch umsetzen lässt und wirtschaftlich rechnet. Genau darauf ist unsere Beratung ausgelegt.
Über Werner Hampel — Roboterexperte
Starten Sie Ihre Automatisierung mit dem international gefragten Industrieroboterexperten Werner Hampel. Mit 30+ Jahren Erfahrung in der industriellen Automatisierung und seit über 20 Jahren in der Robotikberatung kennt er Fabriken und Produktionen jeder Größe, vom großen Konzern bis zum kleinen Handwerksbetrieb.
Er ist Speaker für Robotik und setzt sich intensiv mit Künstlicher Intelligenz und Industrie 4.0 auseinander. Für seine Automatisierungsberatung hat Werner Hampel vom ERFOLG Magazin das Top Experten Siegel bekommen.
Seine Beratung ist unabhängig von einzelnen Herstellern und Systemintegratoren — persönlich und praxisnah. So profitieren Sie von einem Know-how, das Ihre Anwendung in den Mittelpunkt stellt.
Mit Werner Hampel sprechen →Automatisierungsberatung in allen technischen Fragen
Typische Fragen, bei denen wir Sie unterstützen (Auswahl)
Machbarkeit
Lässt sich Ihre Aufgabe technisch mit einem Roboter lösen? Wir sagen Ihnen aus der Praxis, was in Ihrer Produktion realistisch umsetzbar ist.
Lastenheft-Erstellung
Sie wollen belastbare Angebote einholen, aber es fehlt die technische Spezifikation? Wir formulieren Ihr Lastenheft, damit Hersteller und Integratoren auf derselben Grundlage kalkulieren und Sie die Angebote sauber vergleichen können.
Hersteller- & Systemauswahl
Welcher Roboter und welche Steuerung passen zu Ihrer Anwendung? Und wo kaufen Sie am besten? Wir empfehlen herstellerunabhängig.
Angebote bewerten
Sie haben Angebote von Integratoren oder Herstellern vorliegen? Wir prüfen sie neutral auf Technik und Preis, damit Sie nicht zu viel bezahlen.
Implementierung & Programmierung
Wie kommt der Roboter in Ihre Produktion? Wir begleiten Sie bei Integration und Programmierung und arbeiten Ihre Mitarbeiter ein.
Wirtschaftlichkeit
Rechnet sich die Automatisierung für Ihre Stückzahlen? Wann amortisiert sich der Roboter? Welche Förderung kommt infrage?
Betrieb & Instandhaltung
Wie bleibt der Roboter langfristig zuverlässig im Betrieb? Wir beraten Sie zu Wartung und Instandhaltung und was im Störungsfall zu tun ist.
Ihre unabhängige Zweitmeinung vor der Investition
Hersteller und Integratoren beraten verständlicherweise auf Basis ihrer eigenen Produkte. Eine unabhängige Robotikberatung betrachtet dagegen Ihre Anwendung und Ihre wirtschaftlichen Ziele.
Als Ihr persönlicher Sparringspartner ist Werner Hampel unabhängig und kennt den Markt trotzdem genau — über Roboter hinaus auch Software und Werkzeuge. Gemeinsam finden Sie so die Lösung, die wirklich zu Ihrem Vorhaben passt.
Werner Hampel schaut gemeinsam mit Ihnen hinter die technischen Versprechen und prüft:
Ist die geplante Anwendung wirklich automatisierbar?
Passt die vorgeschlagene Lösung zu Ihren Anforderungen?
Wurden die wichtigen technischen Risiken berücksichtigt?
Passt das Angebot zu Ihrem tatsächlichen Bedarf?
Gibt es einfachere oder wirtschaftlichere Alternativen?
So arbeiten wir zusammen
Jede Zusammenarbeit beginnt mit einem kostenlosen 15-Minuten-Klärungsgespräch: Wir klären gemeinsam, ob und wo sich Automatisierung für Sie lohnt. Die eigentliche Beratung erhalten Sie danach als Telefonberatung, als Intensiv-Beratungstag bei Ihnen vor Ort oder als individuell auf Sie zugeschnittenes Paket.
Telefonberatung
159 €
1 Stunde · zzgl. MwSt.
Besprechen Sie Ihre technischen Fragen oder ein vorliegendes Angebot persönlich mit Werner Hampel. Ideal, wenn Sie an einer konkreten Stelle schnell eine fundierte Einschätzung brauchen — ohne gleich einen ganzen Beratungstag zu buchen. Sie schildern Ihr Anliegen und bekommen eine ehrliche, direkte Rückmeldung.
Intensiv-Beratungstag bei Ihnen vor Ort
1.800 €
1 Tag · zzgl. MwSt. und Reisekosten
Werner Hampel besucht Ihr Unternehmen, analysiert gemeinsam mit Ihnen mögliche Automatisierungspotenziale und bewertet die technische Machbarkeit Ihrer geplanten Anwendungen.
Der Beratungstag kann zum Beispiel genutzt werden für:
eine Begehung Ihrer Produktion
die Identifikation geeigneter Roboteranwendungen
die Bewertung vorhandener Automatisierungsideen
die Besprechung konkreter Angebote
die Entwicklung der nächsten sinnvollen Projektschritte
Individuelles Paket
Auf Anfrage
Preis nach Umfang
Sie brauchen etwas anderes als eine Telefonstunde oder einen einzelnen Beratungstag? Gern stellen wir Ihnen ein individuelles Paket zusammen — zum Beispiel eine längerfristige Begleitung auf Stundenbasis oder eine Kombination aus Beratung und Schulung.
Sie zahlen ausschließlich für unsere Beratung. Von Herstellern erhalten wir keine Kommission, deshalb ist unsere Empfehlung wirklich unabhängig.
Warum Unternehmen mit ROBTEC arbeiten
Unabhängige Automatisierungsberatung, die Ihre Anwendung in den Mittelpunkt stellt.
30+
Jahre Automatisierungserfahrung
3.000+
Programmierte Roboter seit 1994
100%
herstellerunabhängig
Bestens im Markt vernetzt
Über die Jahre ist ein breites Netzwerk entstanden — von Roboterherstellern und Integratoren bis zu Anbietern von Software und Werkzeugen. So finden Sie über uns schnell die passenden Partner und Spezialisten, egal wie speziell Ihre Anforderung ist.
Diese Aufgaben automatisieren unsere Kunden
Die meisten Projekte beginnen nicht mit einem Roboter, sondern mit einer Aufgabe, die sich jeden Tag wiederholt. Vier Felder machen den Großteil der Anfragen aus, die uns erreichen.
Handling und Maschinenbeladung
Teile einlegen, entnehmen, umsetzen — der häufigste Einstieg in die Automatisierung. Entscheidend ist selten der Roboter, sondern wie die Teile ankommen: lose im Behälter, geordnet in der Palette oder vereinzelt auf dem Band. Wir klären mit Ihnen, wie groß Ihr Teilespektrum wirklich ist, ob ein Greifer für alle Varianten reicht und ob sich das Beladen von zwei Maschinen mit einem Roboter lohnt.
Palettieren und Verpacken
Kartons, Säcke oder Kisten lagenweise stapeln — technisch gut beherrschbar und wirtschaftlich oft der schnellste Treffer, weil die Arbeit körperlich schwer und gut vorhersagbar ist. Vorab zu klären: Wie viele Formate laufen über die Anlage, wie hoch muss gestapelt werden, und wie kommt die leere Palette hinein und die volle wieder heraus?
Schweißen
Bahn- und Punktschweißen gehören zu den ältesten Roboteranwendungen und sind entsprechend ausgereift. Der Aufwand steckt in der Vorrichtung und in der Wiederholgenauigkeit der Bauteile: Wenn die Zuschnitte schwanken, hilft der beste Roboter nichts. Wir bewerten, ob Ihre Bauteiltoleranzen für eine Schweißzelle taugen und ob eine Nahtsuche oder Nahtverfolgung nötig wird.
Montage, Schrauben und Kleben
Fügen, Verschrauben, Dosieren und Kleben sind anspruchsvoller als reines Handling, weil Kraft und Position gleichzeitig stimmen müssen. Hier entscheidet sich früh, ob ein klassischer Industrieroboter, ein Cobot oder eine einfachere Sonderlösung die richtige Wahl ist. Wir prüfen mit Ihnen Taktzeit, Prozesssicherheit und die Frage, was passieren soll, wenn ein Teil einmal nicht sitzt.
Was eine Automatisierung kostet — und wann sie sich rechnet
Die Frage nach der Amortisation lässt sich nicht seriös mit einer einzigen Zahl beantworten. Eingrenzen lässt sie sich aber gut, sobald vier Dinge auf dem Tisch liegen.
Ihr Schichtmodell
Derselbe Roboter verdient im Zweischichtbetrieb doppelt so schnell wie im Einschichtbetrieb. Das ist der größte einzelne Hebel in der ganzen Rechnung — und der, den wir am häufigsten unterschätzt sehen.
Stückzahl und Teilespektrum
Hohe Stückzahlen bei wenigen Varianten rechnen sich fast immer. Kleine Serien mit vielen Varianten können sich ebenfalls lohnen, brauchen aber eine flexiblere Lösung — und die kostet mehr. Beides ist machbar, nur nicht zum selben Preis.
Die geforderte Taktzeit
Ob der Roboter Ihren Takt überhaupt schafft, entscheidet über die gesamte Wirtschaftlichkeit. Diese Frage gehört vor das Angebot, nicht in die Inbetriebnahme. Wir rechnen sie mit Ihnen vorher durch.
Was die Arbeit heute kostet
Ob eine Stelle schwer zu besetzen ist, ob körperliche Belastung, Nachtzuschläge oder Ausschuss im Spiel sind, gehört genauso in die Rechnung wie der reine Stundensatz. Oft liegt hier der Unterschied zwischen „rechnet sich nicht“ und „rechnet sich in zwei Jahren“.
Zur Einordnung: übliche Amortisationszeiten
Aus unserer Praxis: Im Zweischichtbetrieb amortisieren sich typische Anlagen meist in 1,5 bis 3 Jahren, im Einschichtbetrieb eher in 3 bis 5 Jahren. Diese Spannen ersetzen keine Rechnung für Ihren Fall — sie sagen Ihnen nur, ob sich das Weiterdenken lohnt.
Und was die Anlage selbst kostet
Das hängt so stark vom Umfang ab, dass jede Zahl an dieser Stelle für Ihren Fall falsch wäre. Im Klärungsgespräch grenzen wir die Größenordnung gemeinsam ein, bevor Sie Angebote einholen. Ob eine Förderung infrage kommt, prüfen wir dabei mit.
Sicherheit, CE und Schnittstellen — woran Projekte teuer werden
Der Roboter in der Mitte ist selten das Problem. Teuer wird es an den Rändern, und meist erst dann, wenn schon bestellt ist.
Sicherheit und CE-Kennzeichnung
Eine Roboterzelle ist rechtlich eine Maschine. Wer sie zusammenstellt, wird zum Hersteller der Gesamtanlage und trägt die CE-Verantwortung — auch dann, wenn jedes einzelne Bauteil bereits eine CE-Kennzeichnung hatte. Wir sagen Ihnen früh, wer diese Rolle in Ihrem Projekt übernimmt und was sie an Aufwand bedeutet.
Zuführung der Teile
Der Roboter ist meist der einfachste Teil der Anlage. Wie die Teile geordnet und lagerichtig vor den Greifer kommen, entscheidet über Kosten und Verfügbarkeit der ganzen Zelle. An dieser Stelle scheitern mehr Projekte als an der Robotertechnik.
Der Greifer
Ein Greifer, der alle Ihre Varianten sicher hält, kann am Ende teurer sein als der Roboter. Manchmal ist ein Wechselsystem die günstigere Antwort, manchmal eine kleine Änderung am Bauteil. Diese Abwägung gehört an den Anfang.
Bildverarbeitung
Kameras lösen Aufgaben, die mechanisch nicht lösbar sind — und schaffen neue Probleme, wenn Beleuchtung, Oberflächen oder Verschmutzung nicht mitspielen. Wir bewerten nüchtern, ob Sie Bildverarbeitung wirklich brauchen oder ob es ohne einfacher geht.
Schnittstellen zur vorhandenen Anlage
Der Roboter muss mit dem sprechen, was bei Ihnen schon steht: Maschinensteuerung, Fördertechnik, Betriebsdatenerfassung. Fehlende oder herstellereigene Schnittstellen sind ein häufiger Grund, warum ein Projekt am Ende mehr kostet als im Angebot stand.
Der Betrieb danach
Wer stellt um, wenn ein neues Teil dazukommt? Wer greift ein, wenn die Zelle steht? Eine Anlage, die niemand im Haus bedienen kann, ist eine teure Anlage. Wir klären das mit, bevor Sie unterschreiben.
Häufige Fragen zur Automatisierungsberatung
Was uns im Klärungsgespräch am häufigsten gefragt wird.
Ab welcher Stückzahl lohnt sich ein Roboter?
Es gibt keine feste Grenze. Entscheidend ist nicht die Stückzahl allein, sondern das Verhältnis aus Stückzahl, Variantenzahl und Schichtmodell. Wir haben Anlagen gesehen, die sich bei kleinen Serien gerechnet haben, und andere, die sich trotz hoher Stückzahlen nicht gelohnt hätten.
Was unterscheidet Ihre Beratung von der eines Integrators?
Ein Integrator verdient an der Anlage, die er baut, und berät folgerichtig auf Basis seines eigenen Portfolios. Wir verdienen ausschließlich an der Beratung und erhalten von Herstellern keine Kommission. Deshalb können wir Ihnen auch sagen, wenn sich eine Automatisierung für Sie nicht lohnt.
Brauche ich eigenes Fachpersonal für eine Roboterzelle?
Für den laufenden Betrieb meist nicht, für Umstellungen und kleine Störungen schon. Wer im Haus jemanden hat, der das Programm anfassen kann, ist deutlich unabhängiger und schneller wieder in Produktion. Wir sagen Ihnen, welche Kenntnisse dafür reichen und wie man sie aufbaut.
Lohnt sich ein gebrauchter Roboter?
Häufig ja, gerade beim Einstieg. Industrieroboter sind langlebig, und ein geprüftes Gebrauchtgerät kann die Investition spürbar senken. Ob es in Ihrem Fall passt, hängt von der Verfügbarkeit der Ersatzteile, vom Alter der Steuerung und von Ihrem Anspruch an die Laufzeit ab.
Was ist ein Cobot, und wann ist er die richtige Wahl?
Ein Cobot ist ein Roboter, der ohne trennenden Schutzzaun neben Menschen arbeiten darf. Das spart Platz und Aufwand, kostet aber Geschwindigkeit — und die Freigabe ohne Zaun setzt eine Sicherheitsbetrachtung der konkreten Anwendung voraus. Ein Cobot ist kein Selbstläufer, sondern eine Abwägung.
Wie lange dauert es von der Beratung bis zur laufenden Anlage?
Die Beratung selbst dauert Stunden bis wenige Tage. Was danach folgt — Lastenheft, Angebote, Bau, Inbetriebnahme — liegt beim Integrator und richtet sich nach dem Umfang. Wir grenzen Ihnen im Klärungsgespräch ein, mit welchem Zeitraum Sie in Ihrem Fall rechnen sollten.
Können Sie auch ein vorliegendes Angebot prüfen?
Ja, das ist einer der häufigsten Anlässe. Sie schicken uns die Unterlagen, wir prüfen Technik und Preis neutral und sagen Ihnen, wo nachverhandelt werden sollte und welche Risiken im Angebot nicht abgedeckt sind.
Beraten Sie auch außerhalb der Robotik?
Unser Schwerpunkt sind Roboter und Roboterzellen. Das Umfeld gehört aber dazu und wird mitbewertet: Zuführung, Greiftechnik, Bildverarbeitung, Sicherheit und die Anbindung an Ihre vorhandenen Maschinen.
