Was wir machen — und was nicht
ROBTEC arbeitet an bestehenden Roboterprogrammen. Wir nehmen ein Programm, das produziert, und machen es schneller — ohne die Anlage umzubauen und ohne die Produktion länger anzuhalten als nötig.
Das ist unser Angebot
- ✓ Roboterabläufe verkürzen: Bewegungen zwischen den Arbeitspunkten, Positionierfahrten, unnötige Wartezeiten
- ✓ Bahnen, Geschwindigkeiten, Überschleifen und Zonen im bestehenden Programm nachziehen
- ✓ Freigaben zwischen Robotern und Maschinen und die Abstimmung der Roboter untereinander ordnen — bei Bedarf zusammen mit dem SPS-Programmierer Ihres Hauses oder des Anlagenbauers
- ✓ Taktzeit vorher und nachher mit derselben Methode messen und gemeinsam protokollieren
- ✓ Eine von Ihnen benannte Person in die umgesetzten Maßnahmen einweisen, damit das Wissen im Haus bleibt
Das machen wir nicht
- ✕ Neuprogrammierung einer Anlage von Grund auf
- ✕ Inbetriebnahme neuer Roboterzellen
- ✕ Anlagenbau, Greiferbau und mechanische Umbauten
- Sie stehen am Anfang und brauchen erst einmal eine Einschätzung? Dann ist unsere Roboterberatung der richtige Einstieg.
Nebenzeit zuerst — an Ihren Prozess nur auf Wunsch
Jeder Takt besteht aus der Zeit, in der Ihr Bauteil bearbeitet wird, und der Zeit dazwischen. Wir holen die Taktzeit zuerst dort, wo nicht geschweißt, geklebt oder gefügt wird.
Standard
Nebenzeit
Alles zwischen den Bearbeitungsschritten: Roboterbewegungen, Positionierfahrten, Wartezeiten, die zeitliche Abstimmung der Roboter untereinander und bestehende Ablaufsequenzen. Ihre Prozessparameter bleiben dabei unverändert.
Nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch
Hauptzeit — Ihr Prozess
Prozessparameter beim Schweißen, Nieten oder Schrauben und Applikationsbewegungen beim Kleben, Lasern oder Bördeln ändern wir nur, wenn Sie es ausdrücklich wünschen — und nur zusammen mit Ihrer Qualitätssicherung. Danach folgen geeignete Qualitätstests.
Einen Arbeitsschritt von einem Roboter auf einen anderen zu verlegen, kommt nur in Frage, wenn die Technologiewerte gleich bleiben — und nur in Abstimmung mit Ihrer Fertigung und Qualitätssicherung.
So läuft ein Optimierungseinsatz ab
01
Messung festlegen, Ausgangswert abnehmen
Vor dem Start legen wir mit Ihnen Messpunkt, Messverfahren und die Zahl der Teile fest. Dann messen wir die Taktzeit gemeinsam, und Ihr Verantwortlicher bestätigt den Ausgangswert mit seiner Unterschrift.
02
Ausgangsstand sichern
Wir sichern die betroffenen Roboterprogramme, Steuerungen und Applikationen wie Schweißsteuerungen. Diese Sicherung belegt später, was sich geändert hat — und ist der Stand, zu dem jederzeit zurückgekehrt werden kann.
03
Schritt für Schritt optimieren
Wir legen die Maßnahmen einzeln fest, setzen sie um und fahren jede Änderung vorsichtig ein. Eine Maßnahme, die Sie für Mensch, Anlage oder Prozess für riskant halten, können Sie ablehnen.
04
Nachmessen, abnehmen, einweisen
Mit derselben Methode messen wir die neue Taktzeit und protokollieren sie neben der alten. Ihre Qualitätssicherung prüft die gefertigten Teile im Messraum, Ihr Verantwortlicher unterschreibt die Abnahme, und wir weisen eine von Ihnen benannte Person in die Änderungen ein.
So messen wir die Taktzeit
Gemessen wird dort, wo es für Sie zählt: am Ende der Anlage oder Linie. Entscheidend ist, in welchem Abstand ein fertiges Teil sie verlässt.
Wie gemessen wird
- ✓ Messpunkt und Messverfahren legen wir vor dem Start gemeinsam mit Ihnen fest — beide Seiten müssen damit einverstanden sein.
- ✓ Gemessen wird bevorzugt über Zeitmessvariablen direkt im Roboterprogramm. Ein automatisches Messprotokoll läuft mit.
- ✓ Wir messen mehrere Teile in Folge und bilden den Mittelwert. Wie viele es mindestens sind, steht vorher fest.
- ✓ Vorher und nachher gilt dieselbe Methode, und bei beiden Messungen sind Verantwortliche von Ihnen und von uns dabei.
- ✓ Große Anlagen lassen sich abschnittsweise bewerten, etwa nach Schutzkreisen. Am Ende zählt die Ausbringung am Linienende.
Was nicht in die Taktzeit eingeht
- ✕ Zeiten, die Menschen verursachen — etwa beim Be- und Entladen
- ✕ Stillstand durch Defekte an der Anlage
- ✕ Stau auf nachfolgenden Transportbändern oder eine belegte Folgestation
- ✕ Teilemangel und Warten auf Messdaten
Tritt so etwas während der Messung auf, wird es im Protokoll erkennbar gemacht. Damit der Wert belastbar ist, muss die Anlage mindestens doppelt so viele Takte ohne Störung laufen, wie in den Mittelwert eingehen.
Gemessen, nicht geschätzt — und von Ihnen unterschrieben
Am Ende eines Einsatzes steht kein Bericht, dem Sie glauben müssen, sondern ein Abnahmeprotokoll, das Ihr Verantwortlicher unterschreibt.
Das bestätigen Sie mit Ihrer Unterschrift
- ✓ die Taktzeit zu Beginn der Optimierung
- ✓ die Taktzeit danach, mit derselben Methode gemessen
- ✓ dass die gefertigten Teile im Messraum geprüft wurden und die geforderte Qualität erreichen
- ✓ dass die Maßnahmen umgesetzt sind und der Einsatz abgeschlossen ist
Wer unterschreiben darf, benennen Sie vor dem Start. Diese Person ist während des Einsatzes erreichbar.
Beispiel · Karosserierohbau · 2023
5,8 %
mehr Teile pro Zeiteinheit im Schnitt, über 30 Roboterprogramme — vorher und nachher gemessen. Ein Nebenzeitprojekt, in dem wir die Roboterprogramme optimiert haben.
Eine Zusage für Ihre Anlage ist das nicht: Wie viel sich holen lässt, hängt von der Anlage ab.
Ihre Anlage bleibt abgesichert
Taktzeitoptimierung greift in laufende Abläufe ein. Deshalb steht vorher fest, was passiert, wenn etwas nicht wie geplant läuft.
Zurück zum Ausgangsstand
Zeigen sich beim Produktionsanlauf Störungen oder Unsicherheiten, wird zuerst der dokumentierte, funktionsfähige Ausgangsstand wiederhergestellt. Die betreffende Maßnahme analysieren wir danach und setzen sie bei Bedarf in einem weiteren Einsatz fort.
Gewährleistung bleibt erhalten
Wir setzen nur Maßnahmen um, die die Gewährleistung des Anlagenherstellers nicht gefährden. Berührt eine Maßnahme sie doch, wird sie getestet, wieder deaktiviert und erst nach schriftlicher Freigabe des Herstellers endgültig eingeschaltet. Die Abstimmung mit dem Hersteller übernehmen wir auf Wunsch.
Klare Verantwortung beim Einfahren
Jede Programmänderung wird vorsichtig eingefahren. Vorher steht fest, wer das übernimmt: Ihr Personal oder wir. Für Schäden an der Anlage haftet, wer das geänderte Programm einfährt — und solange eingefahren wird, bedient niemand sonst die Anlage.
Betriebshaftpflichtversichert
ROBTEC ist für Personen- und Sachschäden betriebshaftpflichtversichert. Die Versicherungsbedingungen schicken wir Ihnen vor dem Auftrag auf Anfrage zu.
Messung, Abnahme und Haftung halten wir vor dem ersten Einsatz schriftlich mit Ihnen fest.
Fester Preis je Einsatz — nicht nach Stunden
Wer nach Stunden abrechnet, verdient daran, langsam zu sein. Deshalb gilt bei uns ein fester Preis je Optimierungseinsatz — Analyse, Abstimmung, Umsetzung, Test und Messung eingeschlossen.
Regelfall
Wochenendpauschale
14.900 €
zzgl. MwSt. und Reisekosten, pro Wochenende — fester Preis, unabhängig von den Stunden.
Freitag ab Mittag Bestandsaufnahme: Messverfahren festlegen, Ausgangstaktzeit gemeinsam messen und unterschreiben.
Samstag und Sonntag Optimierung an der Steuerung, mit gesichertem Ausgangsstand.
Montag Produktionsanlauf — die neue Taktzeit steht neben der alten, mit derselben Methode gemessen.
Auf Anfrage
Erfolgsbezogen
Auf Wunsch rechnen wir nach der gemessenen Leistungssteigerung ab — also danach, wie viele Teile die Anlage nachher mehr in derselben Zeit fertigt. Das vereinbaren wir ausdrücklich im Angebot; wie gemessen und abgerechnet wird, steht dann vorher schriftlich fest.
Steuerungen, an denen wir arbeiten
ABB
RAPID auf S4C-, S4C+- und IRC5-Steuerungen. Bewegungsbefehle, Zonen und Geschwindigkeitsdaten im laufenden Programm.
KUKA
KRL auf KR-C2-, KR-C4- und KR-C5-Steuerungen. Überschleifparameter, Bahnplanung und Ablaufsteuerung.
Mitsubishi
MELFA BASIC auf allen CR-Steuerungsgenerationen. Als lizenzierter Service-Partner auch am Servicefall der gleichen Anlage.
Anderer Hersteller? Sprechen Sie uns an — ob sich an Ihrer Steuerung Taktzeit heben lässt, sagen wir Ihnen vorab und ehrlich.
Häufige Fragen
Wie viel Taktzeit lässt sich einsparen?
Das hängt von der Anlage ab und lässt sich vorab nicht seriös als Prozentzahl versprechen. Was erreicht wurde, steht am Ende im gemeinsam gemessenen und unterschriebenen Abnahmeprotokoll — nicht in einer Schätzung.
Muss die Produktion dafür stehen?
Nicht durchgehend. Die Anlage kann während des Einsatzes weiter fertigen, muss aber für die Arbeit an der Steuerung und das Einfahren angehalten werden können — soweit Ihre Lieferfähigkeit das zulässt. Die Termine stimmen wir auf Ihre Schichten ab, gern auch am Wochenende.
Ändern Sie auch Schweiß- oder Klebeparameter?
Nur, wenn Sie es ausdrücklich wünschen, und nur zusammen mit Ihrer Qualitätssicherung — danach folgen Qualitätstests. Unser Standard ist die Nebenzeit: Bewegungen, Wartezeiten und Abläufe zwischen den Bearbeitungsschritten.
Was passiert, wenn nach der Optimierung etwas nicht läuft?
Dann wird zuerst der gesicherte, funktionsfähige Ausgangsstand wiederhergestellt, damit Ihre Produktion läuft. Die betreffende Änderung analysieren wir danach und setzen sie bei Bedarf in einem weiteren Einsatz fort.
Gefährdet die Optimierung die Gewährleistung des Anlagenherstellers?
Nein. Wir setzen nur Maßnahmen um, die die Gewährleistung nicht gefährden. Berührt eine Maßnahme sie, wird sie erst nach schriftlicher Freigabe des Herstellers endgültig eingeschaltet.
Was müssen wir vorbereiten?
Defekte, die die Taktzeit verlängern, vor dem Start beheben; einen Anlagenbediener und die Instandhaltung erreichbar halten; Bauteile für Testläufe bereitstellen und während des Einsatzes dasselbe Teil fertigen. Verbesserungsideen Ihrer eigenen Mitarbeiter sollten wir vorher kennen, und am Roboterprogramm ändert in dieser Zeit niemand etwas ohne Absprache.
Programmieren Sie auch eine neue Anlage?
Nein. Neuprogrammierung und Inbetriebnahme gehören nicht zu unserem Angebot. Wir arbeiten an Anlagen, die bereits produzieren. Wer vor der Anschaffung steht, ist bei unserer Roboterberatung richtig.
Was kostet eine Taktzeitoptimierung?
Nicht nach Stunden. Regelfall ist ein fester Preis je Einsatz — als Wochenendpauschale 14.900 € zzgl. MwSt. und Reisekosten, von Freitagmittag bis zum Produktionsanlauf am Montag. Erfolgsbezogen nach gemessener Leistungssteigerung rechnen wir nur ab, wenn das ausdrücklich im Angebot vereinbart ist.
Lassen Sie uns Ihre Taktzeit ansehen
Schreiben Sie uns, um welchen Roboter und welche Steuerung es geht. Wir melden uns und klären am Telefon, ob sich eine Optimierung bei Ihnen lohnt — auch wenn die Antwort einmal Nein lautet.
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